Da sich die Bankenkrise auch auf die Realwirtschaft ausgewirkt hat, wurden vereinzelte Studenten welche einen Ferienjob suchten, mit der Situation konfrontiert, zwei Wochen Ferien zu haben. Hmm… was mach ich nun?…Ah ja…ich hab’s: Skifahren!
So gewöhnte ich mich an die Situation und machte des beste daraus. Rückblickend waren in dieser Zeit drei konstante Phänomene zu beobachten. Zum einen spritzte der Schnee an jedem Skitag in das Gesicht des Fahrers wenn er eine starke Kurve machte, auch Faceshot genannt. Ziemlich unangenehm
Zum anderen schneite es ununterbrochen in einer der Regionen der Alpen und man musste schauen, dass man nicht im Schnee stecken blieb. Weiter waren am Ende eines Skitages sich immer alle darüber einig, dass dieser Tag einer der besten der Saison war. So hiess es: top ten, geilste Abfahrt, killer,…

Nach fünf super Skitagen in der Zentralschweiz und Tessin hörte ich von Marius, dass er ins Wallis geht. So entschied ich mich kurzerhand zu den Deutschen dazuzustossen. Die drei Stunden fahrt nach Ovronnaz war mindestens so krass wie eine wilde Abfahrt, denn die Scheibenspritzanlage funktionierte nicht. Somit war ein Lastwagen zu überholen eine echte Überwindung. Zuerst war ich stutzig ob Ovronnaz die richtige Wahl ist, jedoch mit zunehmenden Höhenmetern vergrösserte sich die Schneehöhe stark.

Es schneite den ganzen Tag. Da im Wald die Sicht bei Schneefahl am besten ist, konzentrierten wir uns auf die Waldabfahrten. Womit wir den ganzen Tag beschäftigt waren.


Zufrieden mit dem Tag fuhren wir nach Martigny um einen Mc mit Wireless-Internet zu suchen.

Doch es kam dann ganz anders, ich wurde von Christian, Klaus, Uli und Marius überredet, zum ersten mal, in den Aldi einkaufen zu gehen. Nach einer kurzen Anklimatisierungszeit fand auch ich Zeugs zum Znacht und Zmittag.
Der Plan war es am nächsten Tag ein anderes Familienskigebiet aufzusuchen. Nachdem wir jedoch das Wetter gecheckt hatten und es dort nach einer Bluebirdnacht und einem Schneetag aussah wurden wir unsicher. Denn das einzige Waldskigebiet in der Nähe hatten wir schon verspurt. Wir entschliessen uns jedoch den Morgen abzuwarten und die Lage dann neu zu beurteilen.
Geweckt von vorbeifahrenden Autos und aufdringlichen Skifahrern erblickten wir den gewohnten Schneefall und entschieden uns für einen erneuten Ausflug nach Martigny. Wo die Deutschen halfen die schweizer Wirtschaft anzukurbeln und schliesslich alle wieder ihre eigenen Wege gingen.

PS: Dies ist ein Trip-Report von den Daheimgebliebenen, welche mit der momentanen Schneesituation Zuhause sehr zufrieden sind.


February 15th, 2009 at 00:50
äähh pah! alles erstunken und erlogen! Die Bilder sind alle gefaket!
grmmlll.