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Sat’khilamuro tsels Sakartlwelo - Part 2


Mit Händen und Füssen und den wenigen Wörtern aus dem Georgischbuch die ich mittlerweile gelernt habe versuche ich Temuri, den Vater von unserer Gastfamilie zu fragen was er denn arbeite. Er erklärt mir dass er im Posten der Grenzpolizei der Region angestellt ist. Was er denn genau auf der Wache machen muss? Mit einem verschmitzten Lächeln meint er nur: „Ruski, peng peng!“ Aha, als ob da jemals ein Russe das Shkhara-Massiv überqueren würde um nach Georgien zu gelangen. Der Grenzposten hat doch eine wichtige Bedeutung für das Dorf, schliesslich sind etwa 13 der 15 Familienväter bei der Grenzpolizei angestellt und ermöglicht ihnen ein kleines regelmässiges Einkommen, in einer unwirtschaftlichen und verlassenen Gegend.

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Jotunheimen Epicity

Easter 2012 will be remembered by many. Freeriders Fabian Lentsch, Alexander Kristensen and Erling Magnus Solheim joined in on a traditional Easter celebration in Norway. That’s something they won´t regret. Liftlines and slushy snow was swapped for powder and winter conditions in one of the most alpine regions of Norway. The cabin Olavsbu is located in the middle of Jotunheimen national park and is open to the public. The area is home to some of Norway’s most spectacular and untouched mountains. The only competitors for the first track are lost cross-country skiers on their way to the next cabin. The weather gods were by our side and showed us Norway at its finest. Check it out:

Words by: Sigurd Løvfall

Sat’khilamuro tsels Sakartlwelo - Part 1

Sat’khilamuro tsels Sakartvelo – Skifahren in Georgien

Die Anfrage im Herbst kam aus heiterem Himmel: „Willst du mit nach Georgien? Ich war im Sommer da, die Berge sehen vielversprechend aus.“ Georgien, hmmm. Mal die verrosteten Geografiekenntnisse im Hirn abfragen. Das müsste irgendwo im Osten liegen, nahe bei Russland. Achja, da war doch noch ein Konflikt um eine autonome Region zwischen Georgien und Russland in 2008. Das war‘s dann auch schon mit meinem Wissen über Georgien. Zu Unrecht, denn das Land hat unglaublich viel zu bieten, wie ich es nach und nach während der Reise erfahren werde.

Georgien, von den Einheimischen „Sakartwelo“ genannt, liegt am Ostufer des schwarzen Meeres. Im Norden bildete sich mit dem „grossen Kaukasus“ die Grenze zu Russland, im Süden übernimmt dies der „kleine Kaukasus“ zur Türkei, Armenien und Aserbaidschan. Ungefähr ein Fünftel des Landes ist von Bergen mit mehr als 2000m Höhe bedeckt. Zwischen den beiden Bergketten liegt ein fruchtbares Land. An der Grenze zwischen Asien und Europa gelegen, bildet Georgien ein Mosaik verschiedener Kulturen und Religionen. Dieses Mosaik wollten wir, eine 6-köpfige Truppe von Schweizer FreeriderInnen während eines fünfwöchigen Trips erkunden.

Zur besseren Übersicht gliedere ich diesen Artikel in drei Abschnitte. Der erste Teil beschreibt die Region nördlich von Tbilissi, der zweite die Provinz „Swanetien“ und der dritte ist mehr allgemeiner Art über Land und Leute.

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Russenkälte

‘Die Russenkälte überzieht ganz Europa. Eisige Luft aus Sibirien kühlt Europa herunter. Das Hoch «Cooper» trägt die eisige Luft aus dem äussersten Osten Russlands bis weit nach Westen.’

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Ein Start nach Mass


Schlimm sahs aus. Gegen ende November konnte man auf 2700m sich ohne Probleme noch im T-Shirt bewegen ohne einen Hühneranfall zu bekommen. Pessimismus machte sich breit. Schon wieder so ein schlechter Winter?! Doch dann ward Dezember und Ullr reagierte auf all die Lobpreisungen und die unzähligen geopferten Skis und innerhalb von einer Woche, bääm, war der Winter voll im Gange.

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